Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle ohne Warteschlangen

Dauer: 3 Std

Die Gründung der Vatikanischen Museen geht auf Papst Clemens XIII. (1758-69) zurück, der sich bezüglich der Ausstellung der Objekte auf die Hilfe des deutschen Archäologen, Antiquars und Kunstschriftstellers Johann Joachim Winkelmann berief. In den folgenden Jahren wurde die Sammlung erheblich vergrößert, weshalb neue Bauflügel an die bisher existierenden Gebäuden, die direkt an die päpstlichen Privatgemächer anschließen, angebaut werden mussten. Um die gesamte Sammlung der Vatikanischen Museen zu besichtigen, bedürfte es mindestens einen Tag. Wir wollen uns bei unserem Rundgang auf die wichtigsten Kunstobjekte beschränken und diese dafür umso einleuchtender erklären. Unser Rundgang beginnt im Palazzetto del Belvedere, den Papst Innozenz VIII. (1484-1492) sich als Sommersitz auf einer kleinen Anhöhe gegenüber der Privatgemächer errichten ließ. Im Innenhof dieses Palastes wurden in der Folgezeit zwei der bedeutendsten Skulpturen der Vatikanischen Sammlung aufgestellt: der Laokoon und der Apoll vom Belvedere. Anschließend werden wir weitere weltberühmte Statuen besichtigen, darunter den Torso vom Belvedere, der nicht zuletzt Michelangelo für zahlreiche Werke inspirierte. Unser weiterer Weg führt uns dann entlang eines langen Korridors vom Palazzetto del Belvedere zu den ehemaligen päpstlichen Privatgemächern, in denen wir die weltberühmten Fresken Raffaels und seiner Schule bestaunen werden. Von dort geht es dann direkt in die Sixtinische Kapelle, deren Höhepunkt die Fresken Michelangelos mit der Erschaffung der Welt und dem Jüngsten Gericht bilden. Nach einer kleinen Pause können wir noch einen kleinen Rundgang durch die Pinakothek machen, in der berühmte Werke von der frühitalienischen Malerei bis ins 19. Jahrhundert ausgestellt sind, darunter Gemälde von: Beato Angelico, Giotto, Benozzo Gozzoli, Perugino, Raffael, Leonardo da Vinci, Caravaggio, Reni, Guercino und Poussin.

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