Einige interessante Orte in Rom (Teil 2)

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Auf dieser Tour führen wir Sie in die kleinen Gassen hinter dem berühmten Campo de Fiori, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Nur ein paar Schritte vom Markt entfernt, liegt verborgen der Arco degli Acetosi, ein antiker Torbogen, der uns plötzlich in eine andere Welt führt. Hinter dem Bogen öffnet sich uns eine „Krippenlandschaft“, eine Komposition aus kleinen mittelalterlichen Häusern, die sich um einen kleinen Innenhof arrangieren. War man soeben noch in Trubel einer pulsierenden Großstadt, so hat man jetzt das Gefühl , in der Mitte eines kleinen italienischen Dorfes zu stehen. Der Name „Acetari“ stammt sicherlich von den Verkäufern der „acqua acetosa“, eines nach Essig schmeckenden Wassers, das hier in früher Zeit verkauft wurde. Wie eine Platte auf dem Brunnen noch heute belegt, glaubte man, dass dieses Wasser Heilkräfte besass und daher wurde es häufig bei Problemen mit Niere, Milz und Leber angewandt.
Anschliessend gelangen wir über die Via del Pellegrino in die Via dei Cappellari (Hutmacherstrasse), deren Name noch heute an das Handwerkerviertel aus der Mittelalterzeit erinnert. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein zumal das einzige Geräusch, das man vernehmen kann, die Werkezeuge der Handwerker sind, die hier ihre Werkstätten haben.
Wir verlassen die engen Gassen und kommen auf die prachtvolle Via Giulia, die uns zu einem entspannten Spaziergang einlädt da hier nur wenige Autos zirkulieren dürfen. Die Via Giulia, die von Papst Julius II. als erste grosse Renaissance-Avenue gebaut wurde, sollte schon bald zum beliebtesten Wohnort der reichen Bankiers- und Kardinalsfamilien werden. Noch heute sehen wir die prachtvolle Renaissancepaläste, von denen viele uns einen Blick in ihre Hinterhöfe gewähren. Durch ein verschlossenes Gitterportal können wir zum Schluss noch einen Blick in den schönen Garten des Palazzo Farnese werfen und uns vorstellen welche grossen Feste hier vor 500 Jahren gefeiert wurden. Daran erinnert jedenfalls heute auch noch der Brunnen auf der gegenüberliegenden Seite des Palastes, der nicht ohne Grund „Fontana del Bicchierone“ (Brunnen des grossen Glases) genannt wird denn während besonderer Feierlichkeiten liess die Farnese Familie für die Bürger der Stadt Wein statt Wasser aus dem Brunnen fliessen. Schade, dass diese Familie im 18. Jahrhundert ausgestorben ist!

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